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Samstag, 15. Januar 2011

erster Spatenstich

Unser Bauleiter hat uns gestern nachmittag am Telefon angekündigt, dass wahrscheinlich nächste Woche die Erde für die Bodenplatte weggebaggert wird. Damit wir den richtigen Moment nicht verpassen, haben wir heute nachmittag den ersten Spatenstich zelebriert. Immerhin hatte ich genau für diese Aufgabe von meiner Sandra einen Spaten zum Geburtstag bekommen...

Wir waren leicht enttäuscht, als wir auf dem Grundstück ankamen und dort noch nicht das vom Bauleiter angekündigte Baustellenschild stand. Aber das wird sicher in ein paar Tagen noch geliefert werden, wenn es denn wirklich nächste Woche losgeht.

Also haben wir uns gemeinsam mit Corinna und Torben auf dem Grundstück versammelt, um gemeinsam den Beginn der Erdarbeiten zu feiern... Ich habe dann den Spaten eingeweiht, Sandra hat die Aktion gefilmt, Torben hat fotografiert, und Linnéa und Lewin haben sich darüber gefreut, wie Corinna eine Sektflasche entkorkt und die Erde mit Sekt geduscht hat. Danach durfte auch die ganze Familie nochmal mitbuddeln.

Mittwoch, 12. Januar 2011

Das erste Treffen vor Ort

Eben haben wir uns das erste Mal auf dem Grundstück mit unserem Bauleiter getroffen. Nachdem der Schnee sich dank des warmen Januarwetters wieder zurück gezogen hat, sind die Grenzpunkte alle wieder erkennbar und wir können uns daran orientieren, um die Lage des Hauses grob abzustecken.

Zuerst haben wir auf dem Stichweg die Kanaldeckel geöffnet, um die Deckelhöhen nachzumessen. Die stimmten mit der von der Stadt bereitgestellten Dokumentation überein, so dass wir die Höhenangeben im Kanaltiefenplan beruhigt als Referenz nehmen können. Die Grundstücksgesellschaft wird ja unseren Stichweg noch fertigstellen, und dann wird die Fertighöhe des Weges um 10cm höher sein als jetzt. Das Haus soll 11,5m von der Grundstücksgrenze entfernt sein, also haben wir für 1% Gefälle die Fertig-Fußbodenhöhe um 11cm höher geplant als die Fertighöhe des Stichwegs. Höher können wir leider nicht gehen, denn im Bebauungsplan ist eine Traufhöhe von 4,5m festgelegt, und mit unserem hohen Drempel kommen wir da schon ziemlich nah dran, auch ohne die Bodenplatte sonderlich hoch zu setzen.

Anschliessend haben wir dann noch gemeinsam die 11,5m von der Südwest-Seite und die 7m von der Nordwest-Seite abgemessen und einen Pflock da eingeschlagen, wo später das Haus anfangen wird.


Die ersten paar Meter der zukünftigen Einfahrt sind dankenswerterweise schon mit einem gut verdichteten Mineralgemisch aufgeschüttet (warum auch immer), so dass unser Bauleiter nun nicht mehr 60qm sondern nur noch 25qm Baustraße haben möchte. Nachdem er das Angebot für diese Leistung von 1.500€ auf 500€ verbessert hat, haben wir diese Position auch gleich mündlich beauftragt.

Samstag, 8. Januar 2011

Tauwetter

Vorhin haben wir uns das erste Mal in diesem Jahr auf dem Grundstück umgesehen. Mittlerweile ist der Schnee weitgehend wieder abgetaut, so dass wir die Grenzpunkte auch wieder erkennen können. Damit steht dem Vor-Ort-Termin mit unserem Bauleiter am Mittwoch nichts mehr im Wege.

Der Klosterfeldgraben führt zwar etwas mehr Wasser als normal, aber der Pegel steigt bei Weitem nicht so hoch, dass wir eine Überschwemmung befürchten müssten.

Das zweite Bild zeigt den Blick von der Ostecke unseres Grundstücks in Richtung Westen. In der Diagonalen haben wir immerhin fast 47m von einer Grundstücksecke zur anderen. Das ist ganz schön viel!

Freitag, 17. Dezember 2010

Genehmigt!

Gestern haben wir unsere Baugenehmigung bekommen. Laut Eingangsstempel ist die Bauanzeige am 6.12. im Amt eingegangen, seitdem sind nur 10 Tage vergangen. Respekt! Andere Bauherren hatten uns berichtet, dass deren Bauanträge teilweise drei Monate in Bearbeitung waren, das war neben den deutlich geringeren Kosten auch ein Grund für uns, statt eines Bauantrags die Bauanzeige zu wählen. Kosten der Bauanzeige: 54€.

Heute ist dann auch die Entwässerungsgenehmigung eingetrudelt. Für die paar bunten Stempel auf den von uns eingereichten Plänen zahlen wir immerhin fast 270€. Jetzt muss sich nur noch das Wetter ändern. Wie sollen wir denn unter dem ganzen Schnee die Grenzpunkte finden?

Freitag, 10. Dezember 2010

nach der 1. Baudurchsprache: Ergänzungsangebot

Im Nachgang zur ersten Baudurchsprache haben wir von unserem Bauleiter ein Ergänzungsangebot bekommen, das zum Einen die Erdarbeiten für Schmutz- und Regenwasserleitungen umfasst, zum Anderen die diversen Sonderwünsche, die wir in der Baudurchsprache geäußert hatten. Ein paar Positionen waren leicht zu entscheiden:
  • Die Drempelerhöhung von 1,0m auf 1,25m hatten wir bereits ausführlich besprochen.
  • Die Tür im HWR hatte unser Bauleiter zuerst irrtümlich als Nebeneingang ausgelegt und bepreist. Nach kurzer Irritation haben wir dann schnell einen korrigierten Preis erhalten für das bodentiefe Fenstertürelement, das wir uns eigentlich vorgestellt hatten.
Bei einer Reihe weiterer Positionen müssen wir uns erstmal noch Gedanken machen. Für die Erdarbeiten haben wir uns Vergleichsangebote bei einer ganzen Reihe von lokalen Tiefbauunternehmen angefordert, von denen einige auch schon angekommen sind.

Wir haben uns schon eine Hauseingangstür ausgesucht (HBI K201, natürlich außen anthrazit laminiert wie die anderen Fenster und Fenstertüren auch), aber bei der Ausführung des Griffs können wir uns noch nicht so recht entscheiden. Ob wir einige andere Positionen wie Regenfangklappe im Regenwasserfallrohr, Baddrückergarnituren für Gäste-WC und Kinderbad oder diverse Ausstattungsdetails im Bad tatsächlich beauftragen wollen, darüber müssen wir auch noch nachdenken.