mehr Informationen

Sonntag, 13. Februar 2011

+23 Tage: Wintereinbruch

Heute mittag waren Lewin und ich noch einmal auf dem Grundstück, um mit Hilfe einer alten Maler-Abdeckplane die verbliebenen Teile der Wände vor Schnee und Regen zu schützen. An den Stellen, wo das Mauerwerk nicht abgedeckt war, war natürlich bereits Schnee in die Lochziegel hineingefallen. In Erwartung einiger kalter Nächte haben wir außerdem den Wasserzähler noch etwas dicker eingepackt, um ihn vor Frost zu schützen.

Das eingeschneite Grundstück heute, von Norden:

Samstag, 12. Februar 2011

+22 Tage: etwas Erdgeschoß

Nach einem halben Tag Maurerarbeiten (es ging ja gestern erst mittags richtig los) sind bereits die vier Ecken des Hauses bis auf etwa 1,5-2m Höhe gemauert worden. Damit kann man sich immerhin einen ersten Eindruck davon machen, wie es später auf dem Grundstück aussehen wird.


Als wir heute auf dem Grundstück ankamen, waren wir leider nicht so erbaut davon, in welchem Zustand wir die Baustelle vorfanden. Die Maurer hatten gestern auf Nachfrage erklärt, dass sie natürlich die bereits gemauerten Wände abdecken würden, aber das war leider nur teilweise geschehen. Auch wenn unser Bauleiter, den ich trotz Wochenende telefonisch erreicht habe, der Auffassung ist, dass eventuell in die Lochziegel hineinlaufendes Wasser auch bei Frost (und der war bereits angekündigt) kein Problem darstellen würde, wohl war uns dabei nicht.

Wir haben dann bei leichtem Nieselregen versucht, mit Schalbrettern und Resten der Folie, mit denen die Steine verpackt worden waren, die bereits gesetzten Steine abzudecken. Natürlich war nicht genug Material vorhanden, so dass einige Stellen nicht abgedeckt werden konnten. Am Nachmittag fing es dann an zu schneien, und es bleibt zu hoffen, dass der Regen und der in die Lochziegel hineingerutschte Schnee nicht in den nächsten Tagen auftaut, in die Ziegel einzieht und dort wieder gefriert.


Der Ziegelhersteller beschreibt auf seiner Website eine Reihe von Mauerwerksregeln. Dazu gehört auch ausdrücklich, dass fertiges Mauerwerk abzudecken ist, dass Baustoffe gegen Durchfeuchtung zu schützen sind, oder dass unvermauerte Ziegel abzudecken sind. Wie auf den Bildern leicht erkennbar, ist all dies nicht durchgehend ausgeführt worden.Wir werden am Montag mal hören, was unser Bauleiter und unser Gutachter dazu sagen.

Der Anblick des Tages, von Norden:

Freitag, 11. Februar 2011

+21 Tage: Es wird ein Haus! - Stein auf Stein

Wie bereits angekündigt kamen heute morgen die Maurer wieder auf unsere Baustelle - und mussten dann erstmal die Schalung um die Bodenplatte herum wieder freischaufeln, nachdem der Erdboden gestern wohl mit etwas zuviel Elan verteilt worden war. Nach dem Abnehmen der Schalbretter kam dann ringsum noch eine Lage Teerpappe auf die Bodenplatte, auf der dann das Außenmauerwerk hochgezogen wird.


Gegen 11 Uhr kam die Lieferung Wienerberger Poroton für das Außenmauerwerk, und als wir um kurz vor Zwei auf der Baustelle ankamen, wollte gerade ein weiterer LKW das Grundstück verlassen, der eine Lieferung Kalksandstein für das EG-Innenmauerwerk gebracht hatte. Die Maurer waren zu fünft am Werk und hatten bereits rundum die erste Steinlage gesetzt. An zwei Gebäudeecken waren die Maurer sogar schon um Einiges weiter.


Beim Betreten der Bodenplatte stellte sich auf diesem Wege also zum ersten Mal ein 3D-Effekt ein. Bisher konnten wir uns nur auf der Bodenplatte ein paar Wände dazudenken, und jetzt konnten wir zumindest schon die Lage der Fenstertüren und des Hauseingangs erkennen. Wir sind schon sehr gespannt auf unseren morgigen Besuch, wie weit die Maurer heute noch gekommen sind und welchen Eindruck das Ergebnis bei uns hinterlässt.

Ach ja, außerdem kam heute noch die Rechnung des Bauträgers für die Abschlagszahlung nach Fertigstellung der Bodenplatte bei uns an.

Ab heute sind auf den (meisten) Ansichten entschieden mehr Veränderungen zu sehen als bisher:

Von Norden:

Donnerstag, 10. Februar 2011

+20 Tage: die Grundleitungen sind fertiggestellt

Heute haben die Mitarbeiter der Firma Friedrichs ihre Arbeiten abgeschlossen. Die Grundleitungen für Schmutz- und Regenwasser sind verlegt, die Anschlüsse hergestellt und die Gräben sind wieder verfüllt. Nur an einer Stelle ist noch ein Loch geblieben: unter der Bodenplatte liegen zwei Leerrohre, die für Sole-Leitungen für eine Erdwärmepumpe gedacht waren. Allerdings bekommen wir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, also haben wir für diese Leerrohre keine Verwendung. Als Schmutzwasser-Leitung lassen sich die Rohre ebenfalls nicht nutzen, da sie tiefer im Erdreich liegen, um eine konstante Temperatur für die Sole zu erhalten. Der Bauleiter von Friedrichs hat mit unserem Bauleiter abgesprochen, dass an dieser Stelle noch nicht verfüllt werden soll, und mutmaßt, dass evtl. mit Hilfe einer Kernbohrung durch die Frostschürze hindurch doch noch ein Schmutzwasseranschluss hergestellt werden soll. Lassen wir uns überraschen.


Nachdem die ganzen kleinen Hügel mit Bodenaushub wieder verschwunden sind, hat man fast wieder einen freien Blick über das Grundstück...

Mittwoch, 9. Februar 2011

+19 Tage: Baustrom

Nach nochmaliger Intervention unseres Bauleiters ist heute endlich der Baustromkasten geliefert und angeschlossen worden. Das ist eine wichtige Voraussetzung, damit - voraussichtlich am Freitag - die Maurer ihr Werk beginnen können. Die Poroton-Steine für die Außenwand ließen sich notfalls auch mit Unterstützung durch einen kleinen Diesel-Generator sägen, aber die Steinsäge für die Kalksandstein-Innenwände wil mit Drehstrom betrieben werden.


Die Arbeiten an den Schmutz- und Regenwasserleitungen sind heute auch gut vorangekommen. Einige Gräben müssen noch wieder verfüllt werden, aber das wird wohl morgen im Laufe des Tages geschehen.