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Freitag, 5. August 2011

-12 Tage: Bodenfliesen und Fliesenspiegel

Diese Woche haben die Fliesenleger eine Menge geschafft. Die Bodenfliesen im Erdgeschoss sind nun vollständig. Die drei Bilder unten zeigen Garderobe und Gäste-WC (links), Diele (mitte) HWR (rechts).


Im mittleren Bild ist auch zu sehen, dass die Bautreppe den Fliesen weichen musste, so dass wir jetzt nur noch über unsere Leiter ins Obergeschoss kommen. Die Bautreppe stand direkt auf der Bodenplatte auf und Bodenplattendämmung und Estrich waren um die Treppe herum gearbeitet worden. Die Fliesenleger haben nach dem Abbau der Treppe die fehlende Dämmung ergänzt und den Estrich-Ausschnitt verfüllt, bevor sie die Diele fliesen konnten.

Unser Treppenbauer hatte gestern ebenfalls eine gute Nachricht für uns: ein anderer Kunde konnte seinen Termin nicht halten, und deshalb bekommen wir unsere Treppe nicht erst am 24., sondern schon am 12. August.

Die Küche ist ebenfalls fertig gefliest. Neben den Bodenfliesen haben die Fliesenleger gestern den Fliesenspiegel angebracht.


Die Bodenfliesen im Kinderbad sind ebenfalls fertig. Die Fliesen sind die gleichen wie in unserem Bad (kalibrierte dunkelgraue Fliesen 30x60cm in Sandstein-Optik), aber im Kinderbad sorgen grüne Glas-Einleger für ewas mehr Farbe:


Damit fehlen nur noch ein paar Wandfliesen im Kinderbad (hier muss noch das Kunststoff-Innenfutter für das Dachfenster montiert werden), ein paar Fliesen im Gäste-WC (mussten noch nachbestellt werden), und natürlich diverse Fliesen im Bad, die erst vervollständigt werden können, wenn endlich die Wanne korrekt geliefert worden ist.

Gestern haben die Maler den Buntstein-Sockelputz aufgebracht. Heute waren die Maler dann mit einem großen Team im Haus und haben in einem halben Tag die gesamten Decken und Dachschrägen mit einer feinen Rauhfaser-Tapete tapeziert. Bilder dazu folgen in den kommenden Tagen, denn morgen wollen die neuen Tapeten erst einmal weiß gestrichen werden, damit wir am Wochenende die Wände tapezieren können.

Der Buntsteinputz ist auf den aktuellen Bildern gut zu erkennen. Von Norden:

Von Süden:

Freitag, 29. Juli 2011

-18 Tage: Fortschritte bei der Lüftungsanlage

Seit unserem letzten Besuch am Mittwochabend haben die Sanitärhandwerker weiter an der Lüftungsanlage gearbeitet. Auf dem Spitzboden sind die Lüftungsrohre nun mit Steinwolle gedämmt. Dann brauchen wir nur noch einmal durchfegen, anschliessend können wir anfangen, die ersten Kisten dort einzulagern.

Unter der HWR-Decke ist aus der Ansammlung von Kernbohrungen ein kleines Labyrinth aus Lüftungsrohren gewachsen. Die dicken Abschnitte sind Rohrschalldämpfer, welche die Schallübertragung in die Kanäle dämpfen sollen.


In der Küche sind die Frischwasserrohre nun mit Aufputz-Eckventilen verbunden (linkes Bild). Am Kaltwasser-Ventil ist außerdem ein Schlauchanschluss für den Geschirrspüler vorhanden. Das rechte Bild zeigt noch Details der Sanitärinstallation an der Badewanne, die bereits am Mittwoch installiert worden sind: unter der blauen Abdeckung befindet sich die Unterputz-Wannenarmatur und in der Mitte des Bildes ist die Rollbox für die versenkbare Handbrause zu sehen.


Von außen tut sich nicht mehr viel, mal abgesehen davon, dass das Unkraut sprießt. Von Norden:

Mittwoch, 27. Juli 2011

-20 Tage: Falschlieferung der Badewanne

So nah können Freude und Enttäuschung beieinander liegen: nachdem wir uns heute nachmittag über die Info unseres Bauleiters gefreut hatten, dass unsere Badewanne gerade montiert würde, mussten wir heute abend dann mit Entsetzen feststellen, dass die gelieferte und eingebaute Wanne nicht unserem Auftrag enspricht.

Beauftragt hatten wir eine Kaldewei Classic Duo 180 x 80 cm mit einem Schwalleinlauf mit integriertem Überlauf. Damit haben wir zum Einen einen planen Wasser-Einlauf, zum Anderen können wir auf einen getrennten Überlauf und eine eigene Ablauf-Betätigung verzichten, an denen bei Benutzung die Knie hängenbleiben könnten. Stattdessen wurde ein normaler Schwalleinlauf montiert und zusätzlich eine Ab- und Überlaufgarnitur von Viega, die wir ausdrücklich nicht beauftragt hatten. Viega bietet dieses System auch mit integriertem Einlauf an. Hätten wir ein vorstehendes Teil in der Wanne haben wollen, dann hätten wir uns den teuren Schwalleinlauf auch sparen können.

Nun muss die komplette Wanne getauscht werden, da für den Viega-Überlauf eine zusätzliche Bohrung in der Wanne nötig war. Wir wollen außerdem in weniger als drei Wochen das Haus übernehmen, aber nach Aussage des Geschäftsführers der ausführenden Sanitärfirma hat die Wanne einen Monat Lieferzeit. Bis die richtige Wanne aufgestellt ist, kann auch der Fliesenleger nicht weitermachen, da die restlichen Wandfliesen sowie die Bodenfliesen an die Wanne anzupassen sind.

Grmpf!

Dienstag, 26. Juli 2011

-22 Tage: Spitzboden, Trockenbau, Fliesen

Auch heute hat sich wieder einiges getan. Die Trockenbauer haben die Verkleidung für die Luftführung im Gäste-WC hergestellt (links) und die Bodeneinschubtreppe nebst Geländer auf dem Spitzboden montiert (rechts).


Wir haben heute noch zwei zusätzliche OSB-Platten gekauft, und Lewin und ich haben die Platten dann auf dem Boden verlegt, gebohrt und verschraubt. Zufällig passen auf unseren Boden präzise 5 x 6 Platten im Format 2050 x 675 mm, ohne dass wir die Platten kürzen mussten. Damit beschränkten sich die Säge-Arbeiten auf Ausschnitte für die Lüftungsrohre und natürlich die Bodeneinschubtreppe. Der Spitzboden ist somit schonmal bezugsfertig 8-)


Die Fliesenleger haben heute die Wandfliesen im Kinderbad verlegt. Dabei haben sie sichtbar darauf geachtet, die Fugen jeweils symmetrisch auszulegen, beispielsweise unter dem Dachfenster, am WC und auch in der Ecke der Dusche. Sieht gut aus!


In unserem Bad  sind noch die Fliesen auf den Ablagen dazu gekommen, außerdem haben die Fliesenleger überall Kantenprofile aus Aluminium (Schlüter QUADEC) gesetzt. Das ist zwar spürbar teurer als die im Standard enthaltenen Kunststoffprofile, sieht aber dafür auch schick aus.


Auch die Garten- und Landschaftsbauer, die uns im Februar die Grundleitungen für Schmutz- und Regenwasser gelegt hatten, waren heute noch einmal da. Bei den ursprünglichen Arbeiten hatten sie die Anschlüsse für die Regenwasser-Fallrohre irrtümlich auf die Giebelseite gelegt. Da wir für diese Verlegung aber nicht ausreichend giebelseitigen Dachüberstand haben, verlaufen die Fallrohre an den Traufseiten, und die Anschlüsse mussten entsprechend noch korrigiert werden. Kurz nach den Arbeiten im Februar wurde das Gerüst aufgestellt, so dass diese Korrektur warten musste, bis das Gerüst vor Kurzem endlich komplett abgebaut werden konnte. Seit heute sind die Fallrohre nun an die Grundleitungen angeschlossen. Da den Arbeitern einige Teile fehlten, sieht es noch etwas provisorisch aus, aber das soll sich gleich morgen früh ändern.


Das Grundstück heute, von Norden:

Samstag, 23. Juli 2011

-24 Tage: Tiefgrund und OSB-Platten

... das waren heute unsere Eigenleistungen. Nachdem wir uns noch schnell ein Eimerchen Fertigspachtel gekauft hatten, sind wir nach Harxbüttel gefahren und haben dort angefangen, die ersten Zimmer zum Tapezieren vorzubereiten. Zuerst haben wir in den Kinderzimmern und im Schlafzimmer die Wände noch an einigen Stellen nachgeschliffen und ein paar Vertiefungen (meist Blasen im Innenputz und Stellen, wo die Handwerker mit Werkzeug oder Baumaterial hängen geblieben waren). Linnéa und Sandra haben die Randdämmstreifen gekürzt, Lewin hat die Krampen entfernt, mit denen die Dämmung an die Wand getackert war, und ich habe dann die Löcher zugespachtelt.

Im Anschluss an diese Vorbereitungen hat Sandra die Wände in beiden Kinderzimmern, der Ankleide und dem Schlafbereich mit Tiefgrund gestrichen. Wir hatten uns einen Roller für dünnflüssige Farben aus dem Baumarkt mitgebracht, und damit klappte das nach etwas Eingewöhnung auch recht gut. Der Tiefgrund ist recht schnell getrocknet, und die zumindest teilweise leicht glänzenden Wände lassen hoffen, dass er seine Aufgabe erfüllen wird. Das rechte Bild zeigt die Ankleide kurz nach dem Streichen, und der Tiefgrund ist bereits weitgehend eingezogen und getrocknet.


Der Tiefgrund-Anstrich hat auch diverse kleine Risse im Putz sichtbar gemacht, besonders an den Ecken der Außenwände und den Anschlüssen der Innenwände an das Außenmauerwerk. Da werden wir wohl Malervlies einlegen und anspachteln müssen. Ärgerlich ist der unten abgebildete Riss im Estrich im Bereich der Tür zu Linnéas Zimmer. Für Lewins Zimmer direkt daneben haben die Estrichleger eine Fuge gesetzt, also war das wohl ein Riss mit Ansage.


Als anstrengendste Aktivität des Tages hatten Sandra und ich gemeinsam die OSB-Platten in den Spitzboden verfrachtet. Zuerst haben wir die rund 400 kg ins Obergeschoss getragen, dann habe habe ich die Platten von unten angereicht und Sandra hat die sie dann auf den Boden gezogen, für die zweite Hälfte der Platten haben wir getauscht. Während Sandra dann mit dem Tiefgrund beschäftigt war, habe ich angefangen, die Platten auszurichten und Ausschnitte für die Lüftungskanäle zu sägen. Die ersten zwei von insgesamt fünf Reihen Platten sind mittlerweile vorgebohrt und mit den Dachbalken verschraubt. Die anderen drei Reihen sollen morgen folgen, dann haben wir zumindest schon einmal Lagerfläche im Haus.


Vor lauter Arbeit habe ich heute ganz die eigentlich obligatorischen Grundstücksbilder vergessen, aber morgen ist ja auch noch ein Tag.