mehr Informationen

Dienstag, 8. Februar 2011

+18 Tage: Schmutz- und Regenwasserleitungen

Seit heute morgen ist die Firma Friedrichs Garten- und Landschaftsbau damit beschäftigt, für uns die Schmutz- und Regenwasserleitungen herzustellen. Der Schmutzwasser-Schacht liegt auf dem Stichweg in Richtung Lagesbüttelstraße, der Regenwasser-Schacht befindet sich am anderen Ende des Grundstücks und entwässert direkt in den Klosterfeldgraben, der etwa 10m hinter der Grundstücksgrenze verläuft. Der Auftrag umfasst das Ausheben und Wiederverfüllen der Gräben, die Verlegung der Leitungen und Herstellen der Anschlüsse.

Gleich zu Beginn offenbarte sich leider ein Problem: das Nivellieren der unter der Sandplatte verlegten und in die Frostschürze eingegossenen Rohre ergab, dass das Gefälle von dort bis zum Schacht außerhalb des Grundstücks nicht ausreicht. Das ist natürlich ärgerlich, denn durch rechtzeitige Planung und Kontrolle des Austritts-Niveaus bereits bei der Verlegung der Rohre, spätestens aber beim Betonieren der Frostschürze, hätte sich das vermeiden lassen. Das Niveau der Bodenplatte und des Schachts waren ja vorher hinlänglich bekannt, das hätte man doch berücksichtigen können. Nun haben wir nicht nur ein Schmutzwasserrohr für alle aus dem Haus führenden Leitungen, sondern noch ein zweites,das auf der anderen Hausseite entlanggeführt wird, mit entsprechend längeren Gräben und Rohrleitungen und dadurch sicherlich auch höheren Kosten.

Lewin hatte viel Freude daran, den Arbeitern zu helfen. Er durfte Sand in die Schubkarre schaufeln und sogar ein paar Rohre vom Transporter aufs Grundstück tragen, das hat ihm viel Spaß gemacht. Währenddessen haben wir mit dem Bauleiter von Friedrichs noch die Notwendigkeit einer Ringdrainage diskutiert, die wir wohl als Schutz vor aufstauendem Sickerwasser im Rahmen der Gestaltung der Außenanlagen anlegen lassen werden.

Sonntag, 6. Februar 2011

+16 Tage: gelbe Gummistiefel

Kurze Stippvisite auf dem Grundstück: die Bodenplatte ist noch da. Ein Baustellenschild war umgeweht worden, und die Baustellentoilette ist wohl auch vom Wind durchgeschüttelt und etwas verschoben worden. Naja, solange niemand drin saß...

Die Kinder brauchten sowieso beide neue Gummistiefel, also waren wir gestern in der Stadt. Und weil die beiden am Freitag so angetan von den großen gelben Gummistiefeln waren, mit denen die Bauarbeiter im frisch gegossenen Beton herumgestapft sind, haben wir zwei Paar gelbe Gummistiefel gekauft.


Die Bodenplatte machte soweit erkennbar einen guten Eindruck. Anders als bei der Frostschürze war diesmal auch keine Katze über den frischen Beton gelaufen...

Freitag, 4. Februar 2011

+14 Tage: die Bodenplatte wird gegossen

Heute nachmittag war es dann soweit: bei leichtem Nieselregen haben wir gemeinsam zugeschaut, wie unsere Bodenplatte gegossen wurde. Heute morgen hatte ich mir noch ein letztes Mal die Stahlarmierung angeschaut, und dabei festgestellt, dass die Moniereisen im Eingangsbereich etwas zu hoch lagen. Zwischenzeitlich kam auch ein Handwerker an und hat unser Telekom-Kabel außerhalb des Grundstücks angeschlossen. Damit liegen Strom, Wasser und Telekom-Kabel auf dem eigenen Grundstück. Die letzten rund 20m bis zum Hausanschluss schaffen wir dann auch noch.

Als wir heute nachmittag ankamen, war die Armierung im Eingangsbereich bereits korrigiert. Die Anwesenheit der Arbeiter hatten wir ja erwartet, aber die zwei Flaschen Sekt und die Süßigkeiten, die auf der Frostschürze auf uns warteten, haben uns sehr überrascht! Die Arbeiter haben dichtgehalten und nicht damit herausgerückt, welche "Heinzelmännchen" uns da beschenkt haben. Wir haben uns sehr darüber gefreut, vielen lieben Dank!

Die Betonpumpe wurde dann noch auf beindruckende Größe auseinandergefaltet, und wenige Minuten später kam auch schon der erste von drei Betonmischern. Mit Hilfe der Betonpumpe wurde dann der Beton gleichmäßig verteilt. Nachdem der erste Mischer leer wieder abgefahren war, wurde der bereits gegossene Beton mit einem Beton-Innenrüttler (einer sogenannten "Flasche") von eventuellen Luftblasen befreit und schliesslich glattgestrichen.


Das wiederholte sich dann für den zweiten und dritten Betonmischer. Nach etwa anderthalb Stunden waren dann rund 40 Tonnen Beton gleichmäßig verteilt. In ein paar Tagen dürfen wir dann zum ersten Mal die Bodenplatte betreten und die Anordnung der Möbel anzeichnen...


Nächste Woche sollen die Schmutz- und Regernwasseranschlüsse hergestellt werden. Für Donnerstag oder Freitag ist der Beginn der Maurerarbeiten angekündigt, allerdings sagt das Orakel von Meteosat im Moment Temperaturen von deutlich unter null Grad voraus. Außerdem haben wir noch immer keinen Baustromanschluß, aber die Arbeiter brauchen Drehstrom für ihre Steinsäge.

Mittwoch, 2. Februar 2011

+12 Tage: Begutachtung der Vorbereitungen

Heute morgen waren wir mit unserem Bauleiter und unserem Baugutachter verabredet. Der Gutachter wollte sich vor dem Gießen der Bodenplatte noch einmal die Armierung und die weiteren Vorbereitungen ansehen. Das Ergebnis war recht positiv. Die Leerrohre passten alle (oder wurden flugs passend zurechtgerückt), und wir bekommen noch ein wenig mehr Stahl in die Bodenplatte gelegt (insbesondere Abstandhalter).


Außerdem haben wir noch einmal die Höhe der Bodenplatte nachmessen lassen. Wir haben ja leider aufgrund der Vorschriften im Bebauungsplan nur wenig Spielraum, aber immerhin schaffen wir es auch mit unserem recht hohen Drempel noch, die maximal erlaubte Traufhöhe von 4,5m einzuhalten, und trotzdem noch ein leichtes Gefälle vom Haus weg in Richtung Stichweg zu gewährleisten. Damit kann der Beton dann am Freitag kommen.

Die Vorarbeiten für die Baustrom- und Bauwasserversorgung waren noch nicht ganz abgeschlossen, aber der Nachtfrost hatte schon den Wasserzähler gesprengt. Also habe ich gleich bei BS-Netz angerufen, damit wir bei Fertigstellung des Anschlusses auch einen funktionierenden Zähler haben. Der soll heute nachmittag auch schon installiert worden sein, aber das haben wir noch nicht kontrolliert.

Dienstag, 1. Februar 2011

+11 Tage: Vorbereitungen für die Bodenplatte

Jetzt haben wir immerhin schon ein kleines Haus auf dem Grundstück: die unvermeidliche Baustellen-Toilette ist geliefert worden und steht nun am Ende der Baustraße in der Nordecke des Grundstücks.

Bei unserem Besuch heute mittag waren bei sonnigem aber frostigem Wetter die Rohbauer am Werk und haben die Vorbereitungen zum Gießen der Bodenplatte fertiggestellt. Auf der Sandplatte liegt nun eine PE-Folie als Sauberkeitsschicht, die Stahlarmierung ist vorbereitet, die Schalung ist angebracht und die Leerrohre sind mit Teerpappe ummantelt. Aufgrund der immer noch kalten Witterung müssen wir uns allerdings noch zwei Tage gedulden. Naja, Geduld lernt man durch Warten, und am Freitagvormittag soll die Bodenplatte dann gegossen werden.

Auch die Arbeiten für die Baustrom- und Bauwasserversorgung gingen trotz eines Baggerschadens voran und sollen heute noch abgeschlossen werden. Morgen früh haben wir einen Termin mit unserem Bauleiter und unserem Gutachter für die Abnahme der Bodenplatte, dann werden wir sehen, ob unsere Einfahrt wirklich schon wieder frei ist.